Bewertungen

Die richtige Körpermechanik fürs Fahrradfahren

Die richtige Körpermechanik fürs Fahrradfahren



We are searching data for your request:

Forums and discussions:
Manuals and reference books:
Data from registers:
Wait the end of the search in all databases.
Upon completion, a link will appear to access the found materials.

Wie die meisten Menschen haben Sie wahrscheinlich als Kind gelernt, Fahrrad zu fahren, und wenn Sie es erst einmal gelernt haben, vergessen Sie es nie mehr. Egal, ob Sie zur Erholung, zum Wettkampf oder als nachhaltiges Verkehrsmittel unterwegs sind, kleine Änderungen an Ihrer Fahrweise können einen großen Leistungsunterschied bewirken. Noch wichtiger ist, dass durch die Verbesserung Ihrer Technik Ihre Gelenke und Muskeln geschont werden, sodass Sie jahrelang schmerzfrei Rad fahren können.

Fußmechanik

Ihr Körper arbeitet als kinetische Kette, was bedeutet, dass eine schlechte Ausrichtung an einem Gelenk zu Problemen in anderen Bereichen des Körpers führen kann. Da Sie Kraft durch Ihre Füße ausüben, kann eine schlechte Platzierung Schmerzen und Verletzungen an den Knien, Knöcheln und Achillessehnen verursachen. Personen mit Überpronation, dh die Knöchel rollen nach innen, sind am anfälligsten für Verletzungen. Das Pedal am Vorfuß sollte mit Kraft beaufschlagt werden. Ihre Knöchel dürfen nicht in Richtung Fahrradrahmen rollen. Halten Sie in allen Phasen der Kurbeldrehung einen Winkel von 90 Grad zwischen Ihren Füßen und dem Unterschenkel ein, um eine optimale Kraft zu erzielen und Verletzungen zu minimieren. Richtige Fahrradschuhe und die Verwendung von Zehenclips oder Schuhplatten helfen Ihnen dabei, eine optimale Fußausrichtung zu erreichen.

Knie und Hüften

Die Muskeln, die Kraft für das Radfahren erzeugen, kreuzen sowohl Ihre Hüften als auch Ihre Knie und belasten diese Gelenke in hohem Maße. Die optimale Ausrichtung der Hüften und Knie hängt von Ihrer Position im Sattel und seiner Höhe ab. Wenn Sie sitzen, zentrieren Sie Ihr Gewicht über Ihren Sitzknochen, damit Sie keinen Druck auf Ihre Genitalien oder auf die Nerven und Arterien ausüben, die von der Basis Ihrer Wirbelsäule herabragen. Stellen Sie Ihr Fahrrad so ein, dass Ihre Hüften nicht nach vorne rollen. Während Sie Fahrrad fahren, sollten Ihre Kniescheiben nach vorne zeigen und Ihr Knie sollte leicht gebeugt sein, wenn sich die Kurbel in der Sechs-Uhr-Position befindet. Versuchen Sie, eine gleichmäßige Trittfrequenz beizubehalten, indem Sie perfekte Kreise bilden und mit beiden Beinen die gleiche Kraft anwenden.

Rumpf und Oberkörper

Durch die richtige Positionierung Ihres Oberkörpers können Sie Energie sparen, Ihre Wirbelsäule schützen und eine effiziente Atmung fördern. Während des Fahrens sollte der Oberkörper entspannt sein. Ballen Sie nicht die Fäuste und ziehen Sie nicht die Schultern hoch. Halten Sie einen neutralen Rücken und rollen Sie Ihre Schultern nach hinten und unten. Um die Lungenkapazität zu optimieren, atmen Sie tief durch Ihren Bauch und lassen Sie das Zwerchfell steigen und fallen. Situps und Liegestütze können die Rumpf- und Oberkörpermuskulatur stärken und bieten maximale Unterstützung für eine gute Fahrradhaltung.

Stretch for Balance

Wenn Sie regelmäßig Fahrrad fahren, ist das routinemäßige Dehnen von entscheidender Bedeutung. Aufgrund der Körperhaltung, die nur beim Radfahren gegeben ist, kann das Nicht-Dehnen zu einer Beeinträchtigung des Haltungsgleichgewichts und zu Verletzungen führen. Schwerpunkte sind Waden, Schienbein, Oberschenkel, Hüftbeuger und Brustmuskulatur. Durch Dehnen des unteren Rückens wird der Druck auf die Bandscheiben verringert. Dehnungen im Nacken und an den Schultern lösen Verspannungen in der oberen Wirbelsäule. Yoga und Pilates sind ideale Cross-Training-Aktivitäten für Radfahrer, da sie eine ausgeglichene Muskelspannung an den Gelenken fördern.